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VERSANDMATERIAL |
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Röhrchen und Gefäße |
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Serum- bzw. Vollblutröhrchen (7,5 ml) |
Kabe und Sarstedt: weiß, Greiner: rot Röhrchen enthält keine Zusätze und kann dem Fahrdienst unzentrifugiert mitgegeben werden. Bei Postversand sollte durch Zentrifugation oder Sedimentation (Röhrchen senkrecht stellen und Serum nach Sedimentation des Blutkuchens abpipettieren) Serum gewonnen und in ein Universalröhrchen überführt werden. |
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EDTA-Röhrchen |
Kabe und Sarstedt: rot, Greiner: lila enthält EDTA (z.B. für hämatologische Untersuchungen). Nach Blutentnahme Röhrchen mehrfach schwenken, um eine Gerinnselbildung zu vermeiden. |
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Citrat-Röhrchen
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Kabe und Sarstedt: grün, Greiner: blau enthält Natrium-Citrat (z.B. für Gerinnungsuntersuchungen), immer bis zur Endvolumen-Markierung bei 3,5 ml mit Blut füllen, um das richtige Mischungsverhältnis von 1:10 zu erhalten. |
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Heparin-Röhrchen (7,5 ml) |
Kabe und Sarstedt: blau, Greiner: grün Ammonium-Heparin beschichtet (z.B. für HLA-B27, basophiler Degranulationstest). Röhrchen nach der Blutentnahme mehrfach leicht schwenken. |
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BSG-Röhrchen |
Kabe und Sarstedt: lila, Greiner: schwarz |
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Fluorid-Röhrchen |
Kabe und Sarstedt: gelb, Greiner: grau enthält Natrium-Fluorid (z.B. für Sperma-Fructose) |
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Hämolysat-Gefäß |
zur Glucose-Bestimmung in 20 µl Kapillarblut. |
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Kapillar-Entnahmesysteme |
stehen für Vollblut, EDTA- und Citratblut zur Verfügung. Kapillarentnahmen sollten nur bei Kindern erfolgen! Mindestfüllhöhe beachten. Kapillare durch leichtes Aufklopfen des Röhrchens auf die Tischplatte entleeren, Röhrchen mit dem Deckel verschließen. Die Deckel sind in derselben Farbe codiert wie die Erwachsenen-Röhrchen. |
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Universalröhrchen (8ml) |
Kabe: klarer Deckel Röhrchen ohne Zusätze zum Versand von Harnsteinen und anderen Materialien.
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Punktat-Röhrchen, steril |
Röhrchen ohne Zusätze zum Versand von Punktaten. |
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Stuhlröhrchen mit Löffel |
Eine doppelbohnengroße Stuhlprobe mit Hilfe des zum Stuhlröhrchen gehörenden Löffels entnehmen. Falls Blut- oder Schleimflocken dem Stuhl aufliegen diese mit ins Röhrchen geben. Möglichst Proben von 3 aufeinander folgenden Tagen einsenden, da dieses die Ausbeute erhöht. Dieses ist besonders bei V.a. meldepflichtige Enteritis notwendig. |
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Sputum/Urin-Röhrchen (30 ml) |
Für die Sputumuntersuchung auf Tuberkulose möglichst Proben von 3 aufeinanderfolgenden Tagen einsenden. Mittelstrahlurin gewinnen, zuvor Genitalien sorgfältig reinigen. Erste Urinprobe verwerfen, dann ca. 10 ml Mittelstrahlurin in den Urinbecher geben. |
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Eintauchnährboden |
Nährboden durch Eintauchen in den Urin beimpfen. Keinen Urin im Nährbodengefäß belassen. Beimpften Nährboden möglichst bei 37° C lagern, bis er dem Fahrdienst übergeben wird. |
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24-Std.-Sammelurin-Gefäß |
Zur exakten Sammlung eines 24-Stunden-Urins sind folgende Punkte zu beachten:
- die Sammelperiode beginnt morgens um 7.00 Uhr oder 8.00 Uhr und endet am nächsten Morgen um 7.00 Uhr oder 8.00 Uhr. Zu Beginn der Sammelperiode wird die Blase entleert, diese Urinportion wird nicht in das Sammelgefäß gegeben sondern verworfen. Anschließend muß jede Urinmenge in das Sammelgefäß gegeben werden. Am Ende des Sammelzeitraums, d.h. am nächsten Morgen um 7.00 Uhr, wird die Blase völlig entleert, diese Urinportion wird der bisher gesammelten Urinmenge zugefügt
- vor der Stuhlentleerung muß erst die Blase in das Sammelgefäß entleert werden
- eine im Sammelgefäß enthaltene Konservierungslösung darf nicht ausgeschüttet werden
- soll Urin über einen kürzeren Zeitraum gesammelt werden ist entsprechend zu verfahren
24-Stunden-Sammelurine ergeben manchmal unzuverlässige Resultate, besonders wenn ambulant gesammelt wird. Da bei normaler Nierenfunktion die Kreatininausscheidung über 24-Stunden bei jedem Individuum weitgehend konstant ist kann die Vollständigkeit des Sammelvolumens orientierend durch die Bestimmung des Kreatininkoeffizienten überprüft werden. Für die Bestimmung einiger Parameter sind Zusätze (z.B. Salzsäure) nötig. Darauf wird im alphabetischen Teil dieser Website > Analysen A - Z in der Spalte „Probenmaterial“ hingewiesen. |
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