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[ _temp > Osteoporose-Diagnostik ]
  OSTEOPOROSE-DIAGNOSTIK
  Allgemeines
Die Osteoporose ist die häufigste generalisierte Knochenerkrankung und ist heute aufgrund der veränderten Altersstruktur unserer Bevölkerung eine Volkskrankheit geworden.
Neben klinischer Untersuchung, Röntgen und Osteodensitometrie ermöglichen biochemische Marker des Knochenstoffwechsels einen Fortschritt in Diagnostik und Therapieplanung.
Für die Basisdiagnostik bei Verdacht auf Osteoporose hat sich unter Kosten/Nutzen-Erwägungen die Bestimmung eines Knochenaufbau- und eines Knochenabbauparameters bewährt. Hiermit ist sowohl ein Screening bei V.a. Osteoporose als auch eine Therapieüberwachung möglich.
Knochenaufbauparameter/Osteoblastenfunktion
   
  Knochenspezifische alkalische Phosphatase: Die Serum-Aktivität der alkalischen Phosphatase setzt sich zusammen aus den kombinierten Isoenzymaktivitäten aus Knochen, Leber und Darm. Die knochenspezifische alkalische Phosphatase ist auf der Osteoblastenoberfläche lokalisiert.
Sie ist bei Heranwachsenden 10-fach höher als bei Erwachsenen. Deutlich erhöhte Knochen-AP-Werte werden bei
M. Paget, Osteosarkom u.a. regelmäßig gefunden, bei postmenopausalem Östrogenmangel können ebenso erhöhte Werte auftreten.

 
  Knochenabbauparameter/Osteoklastenfunktion
Pyridinolin/Deoxypyridinolin: Kollagenfibrillen sind in der Knochenmatrix durch Pyridinolin und Deoxypyridinolin quervernetzt, beim Knochenabbau werden diese im Urin ausgeschieden. Da sie fast ausschließlich im Knochen auftreten sind sie die Resorptionsparameter mit der größten Spezifität.
Sie korrelieren gut mit der durch Beckenkammbiopsie und Histologie bestimmten Knochenresorption.

 
  Untersuchungsmaterial  
  2 ml Serum für knochenspezifische alkalische Phosphatase
20 ml des 2. Morgenurins (unkonserviert) für Pyridinolin und Deoxypyridinolin

 
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