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[ _temp > Quecksilber- (Amalgam-)Belastung ]
  QUECKSILBER- (AMALGAM-) BELASTUNG
  Allgemeines
Eine chronische Quecksilberbelastung kann einerseits durch die Nahrungsaufnahme, insbesondere durch Fisch und Pilze, andererseits durch Amalgamzahnfüllungen entstehen. Amalgam besteht aus mindestens 50% Quecksilber.
Die Meinungen, ob Amalgamfüllung der Zähne dem Patienten Schaden zufügen können oder nicht, gehen auseinander. Es wird diskutiert, dass bei chronischer Einwirkung auch kleinerer Quecksilbermengen bei empfindlichen Personen das Risiko einer schleichenden Vergiftung besteht.
Symptome einer Quecksilbervergiftung sind Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen, Gedächtnisstörungen, Schlafstörungen, Nervosität, Depressionen, Infektanfälligkeit und andere.
Zur Messung der Quecksilberbelastung wird das Quecksilber im Spontanurin bestimmt. Bei Verdacht auf Belastung durch Amalgamfüllungen kann ein Speicheltest durchgeführt werden, der die Quecksilbermenge misst, die durch Kauen von Kaugummi aus gealterten Amalgamfüllungen freigesetzt wird.
   
  Untersuchungsspektrum  
 
  • Quecksilber im Spontanurin
  • Quecksilber in 2 Speichelproben vor und nach Kaugummi-Kauen.

 
Untersuchungsmaterial
 
  • Spontanurin
  • 2 Speichelproben vor und nach Kaugummi-Kauen

 
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